Was macht eigentlich der Bürgerverein?

Wie der folgende Auszug aus der Satzung des Bürgervereins verdeutlicht, geht es darum, das Miteinander im Dorf lebenswerter zu machen. „Mitarbeit bei der Gestaltung und Verschönerung des Ortsbildes wie z. B. Pflanzung von Bäumen, Sträuchern und Anlegen von Plätzen insbesondere für Kinder, Jugend und Senioren. Aktive Mitarbeit im Naturschutz und in der Landschaftspflege. Fortführung der Heimat-Chronik, Pflege des Brauchtums in Sprache und Sitte in bäuerlichen, wie auch anderen Lebensbereichen“.
Das erste Projekt des Bürgervereins war 1994 die Gestaltung der Bürgerweise. Bis dahin war die Wiese nur zum Mähen da. In Zusammenarbeit mit dem damaligen Ortsbürgermeister Manfred Wüstenfeld und vielen fleißigen Helfern wurde daraus die jetzige Bürgerwiese mit Sitzgelegenheit und Maibaum.
Neben der Pflege des Handwerkermuseums, dem Bau des Weges der Sinne und der Gestaltung des Märchenpfades arbeitet der Bürgerverein stetig an der Förderung und Erhaltung der Lebensqualität in der Gemeinde.
Im Jahr 1995 hat der Bürgerverein die Adventsfenster eingeführt. Es gab schon viele Weihnachtsmärkte in unserer Umgebung. Daher entschlossen wir uns, keinen Weihnachtsmarkt zu organisieren, sondern jeden Mittwoch im Dezember um 18.00 Uhr in Bakede vorweihnachtliche Atmosphäre im Beisammensein der Gemeinde erzeugen. Es gab schon viele schöne Adventsfenster: zum Beispiel Im Kampe, auf der Bauernstelle, in der Gersdorfer Straße, im Kuhstall von Werner Speer oder im Ortfeld (Baugebiet Kranzberg). Der Bürgerverein sieht für die Zukunft noch weitere Adventsfenster und andere gesellige Veranstaltungen vor.
Text: Rolf Wittich
Erschienen in: Watt Geit, Jahrgang 8, Ausgabe 2, Mai 2026
